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EuroMillionen


EuroMillionen, ein internationales Spiel auf Totalisatorbasis mit hohem Gewinnversprechen, wurde im Februar 2004 in Frankreich, Spanien und England eingeführt. Die Österreichischen Lotterien verfolgten die Entwicklung des neuen Spiels von Beginn an mit Interesse und teilten den Gründungsländern bereits sehr früh mit, auch an EuroMillionen teilnehmen zu wollen. Am 8. September 2004 war es dann so weit: Österreich unterzeichnete - ebenso wie Belgien, Irland, Luxemburg, Portugal und die Schweiz - mit den drei Gründungsländern den Beitrittsvertrag.

Die Lotteriegesellschaft des jeweiligen Landes ist für den Betrieb des Spiels selbst verantwortlich und bleibt der Konzessionierung und Aufsicht durch die Behörden des eigenen Staates unterworfen. So kann in Österreich nur mit österreichischen Wettscheinen an EuroMillionen teilgenommen werden. Auch Gewinne können nur in dem Land geltend gemacht werden, in dem die Spielteilnahme erfolgt ist.

Totalisatorspiel mit zwölf gepoolten Gewinnrängen
EuroMillionen ist ein Totalisatorspiel mit zwölf Gewinnrängen, wobei alle Gewinnränge gepoolt werden. Das bedeutet, dass die in den einzelnen Ländern ermittelten Gewinnsummen in einen gemeinsamen Pool kommen und daraus dann die Rangsummen für die einzelnen Gewinnränge gebildet werden.
Für die zur Auszahlung gelangende Quote ist erstens entscheidend, wie viele Tipps abgegeben werden (das bestimmt die Gewinnsumme und in weiterer Folge die Rangsumme). Zweitens, wie viele Gewinne es in den betreffenden Rängen gibt (denn die Rangsumme wird auf die Anzahl der Gewinne im jeweiligen Rang aufgeteilt).

Spielformel: "5 aus 50" plus "2 aus 9"
Die Spielformel lautet "5 aus 50" plus "2 aus 9". Ein EuroMillionen Tipp ist zweigeteilt. Er besteht aus einem Zahlenfeld mit den Zahlen von 1 bis 50, und einem sogenannten Sternenkreis mit den Zahlen 1 bis 9.
Das heißt, man kreuzt im Zahlenfeld fünf aus 50 Zahlen, und im Sternenkreis zwei aus neun Zahlen an.

Ein EuroMillionen Tipp kostet in allen teilnehmenden Ländern 2,- Euro bzw. in England den Gegenwert in Pfund und in der Schweiz den Gegenwert in Franken.

EuroMillionen kann auch via WAP-Handy und über das Internet gespielt werden.
Mit SMS EuroMillionen von win2day.at und A1 können Sie weiters Ihre Lotto Tipps bequem und unkompliziert via SMS abgeben.

"5 plus 2 Richtige" - der Europot mit Jackpot-Prinzip
Der erste Gewinnrang heißt "Europot". Man knackt ihn, wenn man in einem Tipp sowohl die fünf Zahlen des Zahlenfeldes als auch die zwei Zahlen des Sternenkreises richtig hat. Gibt es keinen Europot Gewinner, so bleibt die Gewinnsumme für den ersten Rang im Topf und wird dem ersten Rang der nächsten Runde zugeschlagen (Jackpot-Prinzip).

Dies gilt jedoch nur für den ersten Gewinnrang. Gibt es in den unteren Gewinnrängen keinen Gewinn, so wird die Rangsumme jeweils dem nächstniedrigeren Rang zugeschlagen; gibt es also im zweiten Rang keinen Gewinn, so kommt die Gewinnsumme dem dritten Rang zugute.

Die Gewinnwahrscheinlichkeit für den Europot liegt bei 1:76.275.360. Die Wahrscheinlichkeit generell auf einen Gewinn liegt bei 1:24.

Betragsobergrenze
Da beim Spiel EuroMillionen die Gewinnhöhe im ersten Rang nicht unlimitiert ansteigen soll, wurde aus Responsible Gaming Gründen beschlossen, eine Obergrenze (Deckelung) einzuführen.

Der 1. Rang kann nur bis zu einer Grenze von 185 Millionen Euro steigen. Sobald 185 Millionen Euro erreicht sind, wird der darüber hinausreichende Gewinnbetrag dem nächst niedrigeren Gewinnrang zugeführt. Die 185 Millionen Euro bleiben solange im 1. Rang stehen, bis es einen Gewinner gibt („Freeze-Mechanismus“). Der erste Rang kann somit mehrere Wochen hintereinander auf 185 Millionen Euro stehen.

Annahmeschluss am Freitag um 18.30 Uhr
Der Annahmeschluss für jede EuroMillionen Runde wurde in Österreich mit Freitag, 18.30 Uhr festgelegt.

Ziehung am Freitag um 21.30 Uhr
Die Ziehung von EuroMillionen findet jeweils am Freitag um 21.30 Uhr bei der französischen Lotteriegesellschaft La Francaise des Jeux in Paris statt. Dazu werden zwei elektromechanische Ziehungstrommeln verwendet. Erst werden mit einem Ziehungsgerät fünf aus 50 Kugeln gezogen, danach mit dem zweiten Ziehungsgerät zwei aus neun Kugeln.

Die Ziehung erfolgt in den TV-Studios von La Francaise dýImages, einer Tochtergesellschaft von La Francaise des Jeux. Die Ziehung wird von La Francaise dýImages aufgezeichnet und den teilnehmenden Ländern für die Ausstrahlung im Fernsehen zur Verfügung gestellt.

Ausstrahlung der Ziehung in ORF 2
Die EuroMillionen Ziehung wird im ORF jeweils am Freitag in ORF 2 ausgestrahlt. Der ORF erhält die Ziehung via Satellit überspielt und baut sie in eine eigene Sendung ein. Isabella Krassnitzer und Carolyn Aigner moderieren die Sendung aus einem virtuellen Studio.

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